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Vorsicht – Arbeiten mit FIMO kann süchtig machen!

 

Wenn diese Bemerkung auf der ersten Packung, welche ich im Herbst 2002 angefasst habe, angebracht gewesen wäre – wer weiss, ob ich sie dann geöffnet hätte!

 

Nein, im Ernst: Erste Erfahrungen mit FIMO machte ich Mitte / Ender der 80er Jahre. Da aber zu jener Zeit nur das alte FIMO Classic erhältlich war, erlosch diese Liebe so schnell wie sie entflammt war. In der Zwischenzeit habe ich alle möglichen kreativen Tätigkeiten ausprobiert: Töpfern, Emaillieren, Porzellanmalen mit Lüsterfarben, Aquarellieren, Puppen herstellen, Stricken, Batik, Schmuckherstellung und so weiter.

 

15 Jahre später, im Herbst 2002, stolperte ich über einen Zeitungsartikel "Wir basteln ein Kerzenglas mit FIMO soft", geschrieben für Kinder, welche Weihnachtsgeschenke basteln wollten. Neugierig probierte ich das "neue" FIMO soft aus. Das Kerzenglas wurde ziemlich scheusslich – interessant jedoch war, was mit den Resten des FIMO soft passierte. Von alleine formten sie sich in meinen Händen zu schwarz-weiss-roten Perlen. Sie waren ziemlich unbeholfen – aber es war passiert – ich war begeistert! GENAU DAS WAR ES – und ab sofort wollte ich nur noch eines: meine eigenen Schmuckperlen herstellen.

 

Im Internet-Zeitalter ist die Suche nach Informationen über FIMO einfach. Allerdings sind bis heute die meisten für Erwachsene interessanten Informationen in Englisch.

 

Es ist mir deshalb ein Anliegen, in meinen Kursen (und mit meinen Perlen!) für Erwachsene zu zeigen, dass FIMO viel mehr als ein Kinderbastelmaterial ist – es ist ein ernstzunehmendes Material für Kunsthandwerk.