SwissBeads
Handgearbeitete Perlen aus Kunststoff und Glas
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Über die Leidenschaft, Schmuck-Perlen herzustellen

FIMO (polymer clay)

Herbst 2003. In der Coop-Zeitung erscheint eine Bastelanleitung "Kerzenglas aus FIMO Soft". Erste Erfahrungen mit FIMO mache ich Anfang / Mitte der 80er Jahre. Es ist nur das alte FIMO Classic erhältlich -  und die Liebe von entsprechend kurzer Dauer. FIMO Soft tönt angenehm und macht mich neugierig - ausprobieren! 

Das Kerzenglas wird ziemlich scheusslich - interessant jedoch ist, was mit den Resten des FIMO Soft passiert. Von alleine formen sie sich in meinen Händen zu schwarz-weiss-roten Perlen. Sie sie mehr als unbeholfen - aber ich bin begeistert! GENAU DAS IST ES - und ab sofort will ich  meine eigenen Schmuckperlen herstellen.

Im Internet findet sich eine Fülle von Informationen, Arbeitsanleitungen, Tipps und Tricks zum Thema FIMO (engl. polymer clay), hauptsächlich in Englisch. Intensive Auseinandersetzungen als Autodidaktin mit dem Material sind die Folge. Unterdessen arbeite ich wieder mit FIMO Classic (neue Rezeptur von 2007). Es ist fest und gleichzeitig geschmeidig - perfekt zum Herstellen von filigranen und präzisen Mustern für Schmuck-Perlen.

Ende 2006 starte ich meine Tätigkeit als FIMO-Kursleiterin (hauptsächlich im GLASCAFE in Uster). Es ist mir ein Anliegen, in meinen Kursen und mit meinen Perlen zu zeigen, das FIMO sehr viel mehr sein kann als "nur ein Kinderbastelmaterial".


GLAS

Frühjahr 2005. Ein weiterer Werkstoff zur Schmuckperlen-Herstellung weckt die Neugier - Glas.

Via Internet-Recherchen finden sich nach und nach ein passender Kurs, Anbieter von Werkzeugen und Zubehör, Foren zum Thema Glasperlenherstellung und Arbeitsanleitungen. Im August 2005 wird der Kurs besucht. Alles fremd, alles ungewohnt - Enttäuschung macht sich breit. Glas ist ganz anders in Eigenschaften und Verarbeitung als FIMO. Es fliesst, es macht chemische Reaktionen, es braucht viel "Technik" im Sinn von Maschinen/Geräten und Spezialwerkzeug zur Verarbeitung, es ist nicht mit blossen Händen bearbeitbar. Volle neun Monate lang wird kein Glas mehr angerührt.

Und dann - im Hinterkopf blieb die Neugier - im Frühjahr 2006 erste zaghafte Versuche im Open Atelier vom GLASCAFE in Uster. Kurze Zeit später kommt ein Eingas-Brenner in die Werkstatt und im Herbst 2008 ein Zweigas-Brenner und ein Sauerstoff-Konzentrator.

 
WIE WEITER?

Viele Werkstoffe bieten sich zur Schmuckperlen-Herstellung an:

Papier, Ton, Filz etc. ... individuelle Pelren herstellen macht Freude.


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